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Virtuelle Interfaces in der RMX-PC-Zentrale


Die virtuellen Interfaces sind eine zentrale Funktionalität der RMX-PC-Zentrale, wurden professionell entwickelt und aufwändig getestet. Sie geben die empfangenen Steuerungsbefehle in Echtzeit an die RMX-Zentraleinheit weiter bzw. übermittelt die Steuerbefehle der RMX-Zentraleinheit ebenfalls in Echtzeit an das verbundene Steuerungsprogramm. Die Verarbeitungszeiten innerhalb der RMX-PC-Zentrale liegen bei einem handelsüblichen PC weit (!) unterhalb der Zeit, die zwischen zwei Zyklen auf dem Datenbus des Digitalsystems (egal welchen Formats) verstreicht.

Es erfolgt also weder eine Verfälschung der übertragenen Daten, noch eine Verlangsamung der Datenübertragung. Beides wäre natürlich auch nicht in unserem Sinn! Es besteht also von unserer Seite keinerlei Grund, die RMX-PC-Zentrale nicht gemeinsam mit dem TrainController oder anderen Steuerungsprogrammen, die das RMX-System unterstützen, einzusetzen. Rund 2/3 unserer Anwender nutzen das RMX-System in exakt dieser Form und sind sehr zufrieden damit!

Die virtuellen Interfaces haben sich seit der Einführung bestens bewährt. Sie ermöglichen den gleichzeitigen Betrieb eines Steuerungsprogramms wie zum Beispiel TrainController oder MES und der RMX-PC-Zentrale zur Konfiguration des RMX-Systems und der Programmierung von Fahrzeugdecodern usw.

Auf der Web-Seite zum TrainController findet sich die Aussage, dass der TrainController zwar die Zentralen bzw. Interfaces des RMX- und Selectrix-Systems von rautenhaus digital unterstützt (also SLX852, RMX950, RMX7950USB bzw. RMX952), nicht aber die virtuellen Interfaces der RMX-PC-Zentrale. Dies klingt verwirrend und führt regelmäßig zu Nachfragen. Daher soll dies im Folgenden geklärt werden.

Auf Nachfrage erklärte Herr Freiwald, dass er nur die direkte Verbindung seiner Software mit einer Zentrale unterstützt, da er eben nicht das korrekte Funktionieren mit einer anderen Software garantieren kann. Deshalb lehnt er eine Anbindung des TrainControllers an jedwede andere Software, auf die er keinen Einfluss hat, ab.

Wir verwenden die virtuellen Interfaces der RMX-PC-Zentrale seit Einführung des RMX-Systems permanent auf allen Vorführ- und Messenanlagen. Dabei werden neben TrainController, WinDigipet, iTrain, MES, Modellstellwerk u.w. eine Vielzahl verschiedener Steuerungsprogramme eingesetzt. Uns ist dabei in all den Jahren nicht ein einziges, durch die RMX-PC-Zentrale verursachtes Problem aufgefallen oder von Kunden berichtet worden. Auch ist kein Fall bekannt, in dem die virtuellen Interfaces, bzw. die RMX-PC-Zentrale zu Probleme im Anlagenbetrieb verursacht haben.

Natürlich kann man den TrainController auch direkt mit der RMX-Zentraleinheit verbinden, wenn man dies so für besser hält. Hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass man die Baudrate der Zen­traleinheit RMX7950USB von 115.200 Baud auf 57.600 Baud setzt, da der TrainController nur Baudraten bis 57.600 Baud unterstützt. Die RMX-PC-Zentrale selbst unterstützt auch die doppelt so hohe Übertragungsrate, also 115.200 Baud.

Nachteilig bei der direkten Verbindung mit dem TrainController ist allerdings, dass Sie für Änderungen am RMX-System, die Sie nur über die RMX-PC-Zentrale vornehmen können, den TrainController deaktivieren, also vom System trennen und stattdessen die RMX-PC-Zentrale mit dem System verbinden müssen. Nach Abschluss der Änderungen müssen Sie die RMX-PC-Zentrale wieder trennen und das System mit dem TrainController neu verbinden. Änderungen im laufenden Betrieb sind somit also nicht möglich.

Änderungen im laufenden Betrieb erfordern dagegen einen gleichzeitigen Betrieb der RMX-PC-Zentrale und eine Verbinden des TrainControllers über die virtuellen Interfaces. Nur dann stehen dem Anwender stets die Funktionalität beider Programme zur Verfügung: Der TrainController steuert die Modellbahn und hat Zugriff auf Fahr- und Schaltbefehle. Die RMX-PC-Zentrale dient der Bearbeitung und Anpassung der RMX-Systemeigenschaften. Am komfortabelsten ist natürlich der Betrieb von TrainController und RMX-PC-Zentrale über einen Rechner mit zwei Monitoren.

Hier noch vier Beispiele, die auch im normalen Betrieb die Vorteile der Kombination von RMX-PC-Zentrale und einem Steuerungsprogramm zeigen.

  • Soll ein Fahrzeugdecoder auf dem Programmiergleis programmiert werden, so ist dies nicht über den TrainController möglich. In diesem Fall ist der Betrieb anzuhalten, TrainController zu beenden, die RMX-PC-Zentrale zu starten und dann die Decoderprogrammierung vorzunehmen. Nach Abschluss der Programmierung wird die RMX-PC-Zentrale beendet und TrainController gestartet. Bei der Verwendung des virtuellen Interfaces können Fahrzeugdecoder während des Betriebs von TrainController programmiert werden.
  • Noch unkomfortabler erscheint die Programmierung per PoM (Programming on the main, Hauptgleisprogrammierung): In dieser Programmierart können Decoderwerte nur geschrieben, nicht aber gelesen werden. Nur (!) die RMX-PC-Zentrale speichert alle Einstellungen in der eigenen Datenbank und kann daher auch bei der Hauptgleisprogrammierung die vorgenommenen Einstellungen anzeigen.
  • Schaltet bspw. eine Weiche nicht, so kann dies an einem nicht korrekten Ablauf im Steuerungsprogramm liegen - oder an einem Defekt des Weichenantriebs. Nur die RMX-PC-Zentrale bietet mit den Datenbus-Monitoren die Möglichkeit, das Absenden von Schalt- und Rückmeldebefehlen zu kontrollieren und so Fehlerquellen einzugrenzen. Gleichzeitig können über die Schaltpulte der RMX-PC-Zentrale auch gezielt Schaltbefehle abgesendet werden, was beispielsweise hilft, Defekte an Antrieben oder falsche Einstellungen im Steuerungsprogramm zu finden.
  • Gleiches gilt für Befehle, die an Fahrzeuge gesendet werden: Hier zeigen die Bildschirmfahrpulte an, welche Befehle an die Fahrzeuge übermittelt werden. Weicht das tatsächliche Verhalten der Fahrzeuge vom beabsichtigten Verhalten ab, so kann über eben diese Bildschirmfahrpulte direkt in den Fahrbetrieb eingegriffen und - wie oben dargestellt - die Fehlerquelle bequem eingegrenzt werden.

Die Anbindung eines Steuerungsprogramms über das virtuelle Interfaces der RMX-PC-Zentrale bietet für den Anwender einen hohen Mehrwert im Parallelbetrieb von Steuerungsprogrammen und RMX-PC-Zentrale. Im Pressearchiv von rautenhaus digital finden sich einige Beiträge aus der renommierten Modellbahnzeitschrift MIBA, die sich bei Erscheinen des RMX-Systems auch intensiv mit dem Einsatz der virtuellen Interfaces beschäftigt haben - auch im Zusammenspiel mit dem TrainController!

Selectrix® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Fa. TRIX, Nürnberg
rautenhaus digital® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Fa. Rautenhaus, Syke


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